Gutes Zeitmanagement – wie geht das in der Praxis?

Quelle: fotolia
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Als mir bewusst wurde, dass unser letzter Blogeintrag schon recht lange her ist, war das heutige Thema gesetzt: Es geht um Zeit. Um Zeit, die nie ausreichend vorhanden zu sein scheint, um den nächsten Blogartikel zu schreiben, um das Buch zu lesen, das schon seit drei Wochen auf dem Schreibtisch liegt, um ….

 

Wenn einiges liegen bleibt, sollte da nicht das Zeitmanagement optimiert werden? Und wie?

Zunächst: Wir können Zeit nicht "managen". Zeit vergeht von allein, ohne dass wir ihren Rhythmus bestimmen. Wir alle haben gleich viel Zeit: 24 Stunden am Tag. Zeit kann man nicht sparen, um an einem anderen Tag mehr davon zu haben. Es geht also nicht um Zeitmanagement, sondern um Arbeits- und Selbstorganisation.

Und damit sind wir beim Kern: Wer klagt, keine Zeit zu haben, sucht die Ursache bei anderen. Übernehmen wir selbst die Hoheit über unsere Arbeitsorganisation, arbeiten wir selbstbestimmt. Und damit auch motivierter.

 

Da jeder nur eine bestimmte Anzahl an Aufgaben und Tätigkeiten erledigen kann, ist es keine Frage des „Ich habe dazu keine Zeit“, sondern eine Frage der Prioritäten. Um es mit dem Beispiel vom Anfang dieses Artikels zu sagen: Andere Dinge hatten in den letzten Wochen höhere Priorität als das Schreiben eines Blogartikels. Und diese Aussage macht zufrieden. Im Gegensatz zum „Jammern“, keine Zeit zu haben.   

 

Werden viele Anforderungen von außen an Sie herangetragen? Nehmen Nebensächlichkeiten und Bürokratie einen Großteil Ihres Alltags in Anspruch? Fehlt Ihnen Zeit für die wichtigen „eigentlichen“ Aufgaben? Dem können Sie entgegensteuern: mit Zielsetzungen, verbindlicher Organisation und klaren Entscheidungen.

Einige Schritte zur Umsetzung:

  • Unterscheiden Sie zwischen wichtig und dringend.
  • Definieren Sie Ihr Ziel: Warum soll die Aufgabe / Tätigkeit erledigt werden? Was wollen Sie damit erreichen?
  • Schätzen Sie die Priorität der Aufgabe ein. Ist sie notwendig oder eher Gewohnheit?
  • Wenn die Aufgabe getan werden soll: Wer soll sie erledigen? Müssen Sie das selbst tun, oder können Sie diese Arbeit delegieren?
  • Wenn Sie sich entscheiden, die Aufgabe selbst zu erledigen, seien Sie sich des Wollens bewusst.

So behalten Sie die Hoheit über Ihre Zeit.

Fremdbestimmte Arbeit löst negativen Stress aus, führt zu Frust und belastet.Selbstbestimmung erhält die Freude an der Arbeit. Auch ein großes Pensum oder Herausforderungen werden positiv erlebt und setzen Energie frei, wenn das Ziel bekannt und selbst bestimmt wurde.

Ab heute gibt es unterschiedliche Prioritäten statt Zeitmangel! - Der Gesundheit und dem Wohlbefinden zuliebe.